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Käsemesser

Beim Einsatz von Schneidemessern ist es ratsam, für jede Käsesorte ein extra Messer(idealerweise zur besseren Unterscheidung in verschiedenen Griff-Farben) zu verwenden bzw. vor dem erneuten Einsatz sorgfältig zu reinigen, vor allem beim Schneiden von Weichkäsen. Wenn man nicht darauf achtet, kann es zur Verunreinigung des Käses und zur Entstehung unerwünschter Schimmelpilze kommen. Auf eine sorgfältige Händehygiene ist selbstverständig zusätzlich zu achten.

Außerdem kann jegliche Form der Kontamination zur Bildung von Fremdschimmel führen. Hier ist beispielsweise eine multiple Verwendung von Schneidebrettern zu nennen – zur Vermeidung von unerwünschter Kontamination mit Fremdschimmel empfiehlt es sich z.B. beim Schneiden von Käse mit Blauschimmel oder Rotkultur ein Blatt Käseeinpackpapier unterzulegen oder das Schneidebrett dazwischen zu reinigen.

Käseplatte

Käseplatten – einfach oder festlich, rustikal oder elegant – sind zu vielen Anlässen beliebt. Auf kalten Buffets stehen sie im Mittelpunkt und als Begleiter zum Wein oder Bier sind sie ideal. Und wer kann schon einer schön arrangierten Käseauswahl zum Abschluss eines feierlichen Menüs widerstehen?

In jedem Fall: Die Käseplatte sollte zum Anlass passen und das Motto oder die geplante Atmosphäre der Feier aufgreifen.

Einige grundsätzliche Regeln gelten für jede Käseplatte: Für Käse als Hauptgericht – etwa zu Wein oder Bier – rechnet man 200 bis 300 g Käse pro Person. Für ein kaltes Buffet plant man 80 bis 100 g Käse pro Person und als Menü-Gang 50 bis 80 g für jeden Gast. Beim Reifegrad sollte man ebenfalls variieren und jüngere mit reiferen Käsen kombinieren. Servieren Sie den Käse bei Zimmertemperatur.

Wichtig: Achten Sie auf eine abwechslungsreiche und vielfältige Auswahl. Die Käse sollten sich in Geschmack, Form, Struktur und Farbe unterscheiden und in unterschiedlich große Stücke geschnitten sein. Die Garnitur sollte auf jeden Fall essbar sein und zu den ausgewählten Käsen passen. Weniger ist oft mehr!

Käserinde

Grundsätzlich sind, mit Ausnahme von Kunststoff- bzw. Wachscoatings, jegliche Rinden ökologisch hergestellter Käse verzehrbar, da diese im Gegensatz zu vielen konventionellen Käsen ohne den Zusatz von Zusatzstoffen wie beispielsweise Natamycin hergestellt werden – aus diesem Grund haben wir bei der Vielzahl unserer Käse-Spezialitäten den Vermerk „Rinde verzehrbar“ angebracht.

Bei einigen unserer Käse geben wir den Tipp „Rinde nicht zum Verzehr empfohlen“ – dies ist eine Empfehlung ausschließlich aus sensorischen Gründen; manche Käserinden, vor allem die unserer naturkellergereiften Spezialitäten mit wildem Schimmelpilzwachstum schmecken relativ bitter und haben eine sandige Konsistenz. Der Hinweis „Rinde nicht zum Verzehr empfohlen“ bedeutet ganz und gar nicht, dass beim Verzehr der Käserinde gesundheitliche Beeinträchtigungen zu befürchten wären; hier geht es lediglich um einen „Genuss-Tipp“. Darüber hinaus belegen verschiedene Studien, dass Käse keinen entsprechenden Nährboden (pflanzliche Eiweiße, Fette) für das Wachstum von Pilzgiften in gesundheitlich relevanter Größenordnung sowohl auf der Rinde als auch im Käseteig bietet.

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Fein gekühlt

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