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Juni 2019 | Wir bilden uns weiter – ÖMA Bio-Schulung 2019

Biohof Fäßler, Wolfgang Fäßler, Ruzenweiler, Naturland-Bauernhof, Milchviehbetrieb, Bio-Schulung, Mitarbeiterschulung
Gemäß den Naturland-Richtlinien müssen wir als Unternehmen jährlich eine Bio-Schulung für die Mitarbeiter durchführen. Ob theoretischer oder praktischer Natur ist dem Unternehmen überlassen. Unabhängig der Richtlinie ist es für uns jedoch eine Selbstverständlichkeit stetig dazu lernen zu wollen – weswegen wir die Schulung gerne als Möglichkeit nutzen, nicht nur alles über Zertifizierungen, Kühe, Hörner und Co. zu lernen, sondern auch andere Unternehmen zu besuchen und unsere Landwirte und deren Höfe kennen zu lernen.
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Dieses Jahr haben wir die Bio-Schulung mit einem Besuch auf dem Naturland-Hof der Familie Fäßler verbunden. Der Hof in Ruzenweiler liegt idyllisch im Karbach-Tal im Württembergischen und wird in dritter Generation geführt. Auf dem Hof leben Wolfgang und seine Frau Rosi, sowie ihre drei Kinder. Auf Bio hat Wolfgang vor 6 Jahren umgestellt. Ausschlaggebend war ein ständiger Besuch des Tierarztes der die Kühe immer wieder behandeln musste. Auf der Suche nach einer Verbesserung der Tiergesundheit ist er auf Bio aufmerksam geworden. Die Umstellung ist ihm leicht gefallen, denn auf Grund seiner damaligen schon extensiven Wirtschaftsweise konnte er den Hof mit Milchwirtschaft innerhalb nur eines halben Jahres auf Naturland umstellen. Auch die Abnahme der Naturland-Milch war gleich geregelt. Unsere Partnerkäserei Leupolz, die Abnehmer für seine konventionell erzeugte Milch war, erklärte sich gerne bereit auch seine Naturland-Milch zu verarbeiten.

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Heute ist Wolfgang ein überzeugter Bio-Landwirt und hat sich zusätzlich in Tierhomöopathie ausbilden lassen. Der Tierarzt kommt nur noch selten. Profi ist er außerdem in Sachen Gülle-Aufwertung. Wir lauschten gespannt und konnten uns zuvor nicht vorstellen, wie wertvoll diese ‚zusammengerührt‘ werden kann.

Uns ÖMAten hat es großen Spaß gemacht, die Familie kennen zu lernen, den Hof zu besichtigen und den spannenden Ausführungen des Landwirts zu zuhören. Kleines Highlight war die große Spannung ob die kalbende Kuh auf der Weide noch während unserer Anwesenheit den neuesten Zuwachs zur Welt bringt – leider kein Glück für uns, Mama Kuh und wir hatten unterschiedliche Zeitpläne.

Wir haben viel dazugelernt und uns über die herzliche Aufnahme, inklusive gemütlicher Bestuhlung, eigenem Apfelsaft, Kaffee, frischer Milch und Zopfbrot, sehr gefreut. An diesem Nachmittag sind wir wieder ein kleines Stückchen näher zusammengerückt. Wolfgang als Landwirt und die ÖMA als Vermarkter der Produkte von seiner wertvollen Naturland-Milch.

Wir danken Rosi und Wolfgang für Ihre Zeit und Mühe und wünschen weiterhin alles Gute!
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