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April 2013 | Umstellung des Verpackungsmaterials der ÖMA Frischeboxen

Frischebox Butterkäse Edamer Gouda Tilsiter Milde Emmentaler Bergkäse Raclette
Die ÖMA Frischebox wird zukünftig noch ökologischer. Die Ökologischen Molkereien Allgäu gehen einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit - jetzt auch im Bereich Produktverpackung.
Bereits seit einigen Jahren können die Ökologischen Molkereien Allgäu (ÖMA) ein breites Sortiment an schmalen ÖMA Frischebox Scheibenkäse anbieten. Mit elf vielfältigen Bio-Käse-Sorten – Butterkäse, Edamer, Edamer leicht, Gouda, Tilsiter, Der Milde, Allgäuer Emmentaler g.U., Bergkäse, Allgäuer Ziegen-Butterkäse und Schweizer Berg-Raclette – in Bioland-, Biokreis- und Bio Suisse-Qualität erfreut es sich – das belegen die Absatzentwicklungen – bereits seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit.
Mit Abschluss eines hausinternen Produktentwicklungsprojektes wird jetzt ein weiterer Schritt bei der Ökologisierung der ÖMA Scheibenkäse gegangen und eine neuartige Unterfolie der Tiefziehverpackung eingesetzt. Zum Einsatz kommt ein Verpackungsstoff, der zu 80% aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt ist. „Problematisch waren zu Beginn der Umstellungsarbeit vor allem zwei Faktoren“, so Geschäftsführer Michael Welte. „Zum einen mussten wir sicherstellen, dass der für die Verpackung eingesetzte Mais gentechnikfrei ist und zum zweiten stellt unser Produkt hohe Anforderungen an die Barriereeigenschaften der Verpackungsmaterialien“.
Erreicht werden konnte der jetzige Schritt in einem gemeinsamen Projekt mit einer Werksstudentin der Hochschule Weihenstephan–Triesdorf und der Firma Plantic, die als innovativer Hersteller des sogenannten Plantic eco Plastic TM den hohen Anforderungen der ÖMA gerecht werden konnte. „Wichtig war, dass wir unserem Projektpartner ÖMA einen Verpackungsstoff anbieten konnten, bei dem kein Qualitäts- und Geschmacksverlust auftreten kann. Das haben wir innerhalb intensiver Produkttests sicherstellen können“, sagt André Lindig, (Sales Manager bei Plantic).
Die ÖMA unterstreicht mit der Umstellung einmal mehr ihren Anspruch, nachhaltige Bio-Produkte im Fachhandel anzubieten. „Es geht uns darum“, so Michael Welte, „die negativen Auswirkungen auf unsere Umwelt so gering wie möglich zu halten. Und da spielt die Verpackung eben auch eine wesentliche Rolle.“
Die bereits im Einsatz befindliche Verpackungsfolie hat verschiedene Vorteile. Sie benötigt im Produktionsprozess 50% weniger Energie als herkömmlichen Polymere. Dabei wird der Einsatz von Erdöl stark dezimiert und es entstehen deutlich weniger schädliche Treibhausgase. Darüber hinaus können nach der Entsorgung der Verpackung die 80% Material, die aus Maisstärke gefertigt werden, nach einer Auswitterung verrotten. Damit wird die zu entsorgende Müllmenge deutlich reduziert.

Frischeboxen im ÖMA Sortiment finden...